Category Archives: Allgemein
Letzte Woche umageklickt 2009-12-07
- Freuen uns total auf das erste richtige Projekt heute: Reporterteam an der Hauptschule!! #
- erstes Treffen mit den Schülerinnen der Hauptschule Gmünd. http://twitpic.com/rtjgg #
- Wir freuen uns, dass sich die Reporterinnen freuen und so fleißig kommentieren! #
- Monika spricht mit dem Obmann vom Pensionisten Verein Gmünd. Interesse ist da! Wir werden etwas machen. Super! http://twitpic.com/s44np #
- Heute umaklickn auf dem Christkindlmarkt in Gmünd http://twitpic.com/s83dp #
- Der Stand ist jetzt fertig aufgebaut. Nun können die Leute kommen und 'umaklickn' #christkindl #markt #
Projektplan
Wir hatten einen ersten groben Projektplan entworfen:
Oktober 2009
Projektblog einrichten
Gespräche mit Bürgermeistern, Kulturreferenten, Obleuten, Schuldirektoren: Projekt vorstellen und konkrete Aktionen planen
November 2009
„So Isses“ live gucken in der Vinothek Bacchus, um das Internet niederschwellig vorzustellen und evtl. einige Blogfunktionen zu erklären
Gespräche mit Bürgermeistern, Kulturreferenten, Obleuten, Schuldirektoren, Interessierten: Projekt vorstellen und konkrete Aktionen planen
Erste Projektveranstaltungen
Blog regelmäßig führen
Dezember 2009
regelmäßige Projektabende in den verschiedenen Gemeinden und Schulen. Vorstellung Mentorprogramm
Start Mentorprogramm
Anwesenheit auf Veranstaltungen mit Stand zum ‘umaklickn’
Blog führen
Ziel: 3 Mentorstunden und 1 Veranstaltung
Januar 2010
Anwesenheit bei den Jahrstagungen der Seniorenverbände
Schulprojekt HS Gmünd
weitere Schulprojekte z.B. Volksschulen
Mentorstunden
Anwesenheit auf Veranstaltungen
bloggen
Ziel: 5 Mentorstunden, 5 Veranstaltungen
Februar 2010
Session über erste Erfahrungen mit Umaklickn auf dem Barcamp Klagenfurt
diverse Gruppenveranstaltungen in Vereinen, Feuerwehren und ähnliches
Mentorstunden
Anwesenheit auf Veranstaltungen
bloggen
Ziel: 7 – 10 Mentorstunden, 8 – 10 Veranstaltungen
März
Mentorschulung
Ziel: 7 – 10 Mentorstunden, 8 – 10 Veranstaltungen
…
Gegenwind zum Projekt
Unser Projekt bekam in den letzten Tagen erheblichen Gegenwind. Bei den Gesprächen bisher trafen wir auf mehr oder weniger taube Ohren oder großes Interesse mit einer aktiven Abwehr haben wir nicht gerechnet. Jemand hat eine E-Mail an den Projektträger die Netidee geschickt und darin behauptet wir hätten die Idee für “Umaklickn” gestohlen. Wir waren sehr betroffen über diese Anschuldigung und die Art, wie diese vorgebracht wurde. Die Personen hinter der Sache sind uns sehr gut bekannt und wir hätten uns vorher ein klärendes Gespräch gewünscht, bevor der Projektträger kontaktiert wird. Die Emotionen gingen auf beiden Seiten sehr hoch und wir haben einige Tage überlegt, ob wir das Projekt weiterführen sollen, wenn es schon vor dem eigentlichen Beginn auf solch heftige Gegenwehr trifft.
Umaklickn ist ein sehr soziales Projekt. Wir schreiben keine Software, sondern wir gehen auf ganz viele Menschen zu und werden versuchen, Ihnen die Scheu vor dem Internet zu nehmen. Da gibt es ganz große Ängste und wir sind als Menschen da sehr gefragt und gefordert. Uns hat diese Anschuldigung sehr tief getroffen und es war zunächst sehr schwer, damit umzugehen. Achim hatte auf der Pressekonferenz in Wien gemeint, ihn interessiere auch der psychologische Aspekt an diesem Projekt. Dass wir so schnell und so stark direkt zu Beginn mit der psychologischen Seite konfrontiert werden sollten und von einer ganz anderen Seite, konnten wir zu der Zeit nicht ahnen.
Inzwischen ist die Anschuldigung zurückgezogen. Es hat bereits ein klärendes persönliches Gespräch gegeben und wir haben uns entschieden, weiter zu machen, weil wir die Menschen, die sich schon auf das Projekt freuen und uns bisher unterstützen nicht enttäuschen wollen.
In diesem Zusammenhang möchten wir uns sehr bei der Netidee bedanken für ihre Unterstützung. Als Projektträger fand die Netidee es sogar gut, dass unser Projekt einen solchen Wirbel erzeugt, weil dadurch deutlich wird, dass es die Menschen anspricht und den Nerv der Zeit trifft. Das hätten wir selber nie so gesehen. Wir fühlen uns wirklich sehr gut aufgehoben und begleitet.
Letzte Woche umageklickt 2009-11-30
- Klaus schmückt den Weihnachtsbaum und alle anderen geben Anweisungen… http://twitpic.com/qwagf #
Letzte Woche umageklickt 2009-11-23
- Sehr interessantes Gespräch mit dem Hauptschuldirektor von Gmünd. Das könnte ein tolles Projekt geben!! #
Letzte Woche umageklickt 2009-11-16
Erste Schritte: Die Bürgermeister
Wir haben uns überlegt, zunächst die Bürgermeister aller fünf Gemeinden zu informieren, damit diese Wissen, was in Ihrer Gemeinde passiert. Natürlich sind wir auch auf Unterstützung angewiesen. Wir brauchen Räume und wir würden gerne das Projekt in den jeweiligen Stadtnachrichten oder Stadtzeitungen bekannt machen.
Das Lieser- und Maltatal umfasst fünf Gemeinden: Trebesing, Gmünd, Malta, Krems in Kärnten und Rennweg.
Trebesing:
Ich habe mit dem Amtsleiter telefoniert und er war direkt begeistert und hat mir einige Veranstaltungen vorgeschlagen, wo wir mit dem Projekt anwesend sein können. Darunter auch der Tag der älteren Bürger für Einwohner ab 75 Jahren, was ich sehr spannend gefunden hätte. Kurz darauf erhielt ich allerdings eine E-Mail, dass momentan die Jahrestagungen der freiwilligen Feuerwehren und bei den Pensionistenvereinen (jeweils 3) besser geeignet seien und eine Präsenz beim Tag der älteren Bürger nicht vorgesehen ist. Schade!
Den Bürgermeister haben wir dann beim Kirchtag persönlich getroffen und er hat uns seine Unterstützung zugesagt.
Gmünd:
Der Vizebürgermeister von Gmünd kannte unser Projekt und unsere Pläne von Anfang an und hat uns in der Bewerbung voll unterstützt. Auch ihn haben wir nach der Förderungszusage noch einmal angesprochen. Wie geplant, werden wir an den üblichen Sprechtagen auch unsere Internet-Sprechstunde abhalten. Darüberhinaus können wir überall, wo Leute warten mit unserem Laptop auftauchen und die Menschen zum ‘Umaklickn’ auffordern.
Der Bürgermeister von Gmünd hat keinen eigenen Computer und ich weiß nicht inwieweit er das Projekt überhaupt kennt.
Malta
Den Bürgermeister von Malta trafen wir bei einer Veranstaltung und haben ihm das Projekt kurz erklärt. Zunächst meinte er, die Bürger von Malta seien doch recht gut im Internet unterwegs aber dann haben wir doch bei einem kleinen Brainstorming einige Veranstaltungen oder Vereine ausgemacht. Angedacht sind: Seniorennachmittage oder einfach in den einschlägigen Kneipen wie Cafe 9854 oder Gasthaus Kramer auftauchen, wo die Vereine sich treffen oder der Stammtisch tagt.
Krems in Kärnten
Auch hier tut sich der Bürgermeister schwer mit Internet und wahrscheinlich auch mit Eigeninitiative. Ich habe mit ihm telefoniert und er meinte, ich müsse zunächst schriftlich bei der Gemeinde ansuchen. Ich habe mich zwar gefragt, um was ich da ansuchen soll, habe aber dann eine E-Mail an die Gemeinde geschrieben, das Projekt kurz vorgestellt und Nennung von Ansprechpartnern gebeten, also Gemeinderatsmitglieder, die für Bildung oder Kultur zuständig sind oder Vereins-Obleute. Bisher habe ich keine Antwort erhalten. Die E-Mail datiert auf 2. November!
Rennweg
Auch die Erfahrung mit dem Bürgermeister von Rennweg war nicht sehr positiv. Ich habe im Amt angerufen, um einen Termin mit ihm auszumachen und wurde direkt verbunden. Ich bat um einen Termin (Ich hätte ihm gerne das Projekt in Ruhe vorgestellt). Er fragte, wer ich denn sei und was ich denn wolle und ich erklärte ihm dann das Projekt. Aber der Herr Bürgermeister fand, dass sie da gut unterwegs sind in Rennweg und auch Schulprojekte in dem Bereich machen. Ich solle ihm mal was schicken. Ich habe ihm dann gesagt, er soll sich das nochmal überlegen. Das Projekt ist da und wenn wir ihn irgendwie bei einem seiner Projekte unterstützten könnten, dann solle er sich melden.
Fazit: Bei den Bürgermeistern hatte ich fast bei allen das Gefühl, dass Eigeninitiative nicht so gern gesehen ist. Ein persönliches Gespräch ist besser geeignet als ein Telefonat und es hilft ungemein, wenn der Bürgermeister einen schon kennt. Ich bin froh, dass wir sie informiert haben. Sie müssten jetzt alle wissen, was in ihren Gemeinden passiert. Von einigen können wir auch tatkräftige Unterstützung erwarten und einfordern (Gmünd, Trebesing)