Nachdem es über Ostern etwas ruhiger war, ging es dann aber fleißig weiter. In den Osterferien hatte ich wieder eine Schulung am heimischen PC. Diesmal wieder eine Erwachsene und zwei Kinder. Auch hier ging es um sicheres und kindgerechtes Surfen, facebook und co. und Google. Das System, dass jeder, der in den Genuss einer Stunde kam, eine weitere Person benennen muss, funktioniert.
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Drei Generationen am Computer
Wir waren zu einer weiteren Mentorstunde am heimischen PC geladen. Die Mutter hatte zum 60. Geburtstag einen Computer geschenkt bekommen und wollte nun damit ins Internet. Und die Enkeltöchter sollten ein wenig an die Hand genommen werden, um sich nicht im world wide web zu verlieren. Eingeladen hatte die Tochter.
Zunächst war da Geburtstagskind dran. Schon nach kurzer Zeit kam auch ihr Mann schauen und setzte sich dazu. Und natürlich war die Tochter auch zugegen und hat uns über die Schulter geschaut. Zunächst haben wir uns um E-Mails gekümmert und auf erhaltene Mails geantwortet. Dann haben wir selber eine verfasst und eine E-Mail aus dem Junkordner gerettet. Wir haben einige Funktionen geklärt wie “anworten” “allen antworten” und “weiterleiten”. Ich musste auch die Tastatur erklären mit Löschtaste, Leertaste, Umschalttaste und Sonderzeichen wie @. Sehr interessiert wurde die Information über das “bcc-Feld” aufgenommen. Anschließend haben wir uns die Gemeindeseite angeschaut und die Ergebnisse und Bilder vom Gemeindeschitag gesucht. Danach wurden die verschiedenen Funktionen von “So Isses” geklärt und dann war die Stunde auch schon um.
Die ersten Schritte sind wirklich sehr schwer. Jeder uns geläufige Begriff muss erklärt werden (Link, Broser, Tab, Fenster, scrollen, Scrollbalken, rechtsklick usw.) Dabei ist es mühsam, deutsche Begriffe dafür zu finden. Der Umgang mit der Maus ist noch schwierig (wo genau muss ich hinzielen, wann kann ich klicken?) und die Adresszeile im Browser ist ein Buch mit sieben Siegeln.
Wir haben vereinbart, dass wir uns nach drei bis vier Wochen noch einmal treffen und weiter schauen.
Dann kamen Tochter und Enkelinnen an die Reihe. Mit den Kindern haben wir gemeinsam überlegt, wie man sich auf facebook verhalten soll, was man schreiben kann und welche Bilder man hochlädt. Ich habe die Privateinstellungen bei facebook erklärt und wir haben über Apps und Spiele geredet. Danach haben wir uns eventshooters angeschaut. Wir haben Fragen an google gestellt, wie “warum bekommen Enten keine kalten Füße?”. Schließlich haben wir Englischübungen gesucht und spielerisch Englische Vokabeln gelernt. Wir haben uns gemeinsam den Blog der Ghost Girls angeschaut und am Ende haben wir über das Herunterladen von Bildern gesprochen und bei google den Fall “Marions Kochbuch” als mahnendes Beispiel angeschaut.
Mit der Mutter haben wir uns “So Isses” angeschaut die neue Möglichkeit besprochen, selber Fotos hochladen zu können und haben einige Videos bei youtube betrachtet.
Zweite Mentorstunde verschoben
Heute sollte eine weitere Mentorstunde statt finden, aber sie muss verschoben werden, weil der Mentee krank ist. Schade!
Erste Mentorstunde
Gestern hatte ich meine erste Mentorstunde. Ich habe mich sehr darauf gefreut, war aber auch gespannt, weil ich nicht wusste, was auf mich zukommt. Die Anmeldung ‘ins Internet’ haben wir gut gemeistert und dann kam der erste Knackpunkt: Wie kommt man von der voreingestellten Seite des Providers (in dem Fall Telekom) wieder weg. An dieser Hürde war mein Mentee bisher gescheitert. Das hatten wir schnell geklärt. Auch das auf und ab Scrollen ging dann schnell von der Hand. Wir haben den Weihnachtsbaum bei So Isses geschmückt und die Eingabe- und Löschen-Taste sowie den Zurück-Button entdeckt.
Einen konkreten Nutzen konnte das Internet auch schon liefern, als die Frage aufkam: “Lohnt sich die Weihnachtsausstellung?” Auf der ‘So Isses’-Seite konnten wir Bilder der Ausstellung finden und uns so einen Überblick über das Warenangebot verschaffen. Schließlich konnten wir noch klären, wie lange die Ausstellung noch läuft und wann sie geöffnet hat.
Dann haben wir uns noch dem Thema E-Mail gewidmet. Ein Konto gab es schon. Aber es lag bisher brach. Wir haben uns dort eingelogged, E-Mails gelesen und gelöscht und dann eine E-Mail geschrieben und versendet.
Dann war die Stunde auch schon um. Ich habe nach weiteren Kandidaten für das Mentoring gefragt und es gibt tatsächlich eine Person, die infrage käme. So kann sich die Idee schön weiter verbreiten. Wir haben eine weitere Stunde im Januar vereinbart, um zu schauen wie es voran geht und auftauchende Fragen zu klären.
Heute Morgen habe ich mich sehr gefreut über eine E-Mail meines Mentee mit dem Inhalt: “Freue mich mailen zu können. Danke für die tolle Lektion” inklusive eines Smileys!!!
Es scheint so, als ob wir die erste Person ‘ins Internet’ gebracht haben!
Erste Mentorstunde fixiert
Am Montag werde ich meine erste Mentorstunde ‘Internet’ geben und es gibt auch schon eine zweite Kandiatin, für die wir gerade einen Termin planen. Wir überlegen, ob jeder, der in den Genuss einer Mentorstunde kommt, uns einen weiteren Interessenten nennen soll, damit eine Art Schneeballeffekt erzielt wird.