Momentan geht es nicht so recht voran mit dem Projekt und ich persönlich bin damit sehr unzufrieden. Bis zum 11. Januar ging gar nichts wegen Weihnachten und Silvester und Ferien. Danach brauchten alle wieder eine Woche, um in den normalen Alltag zurückzufinden. Es ist auch nicht so, dass sich nichts tut. Wir werden von vielen Seiten angesprochen. Das Projekt ist im Tal im Bewusstsein der Menschen und bei Veranstaltungen, kommt man auf uns zu und fragt an, ob wir mit dem Projekt auch mal vorbeischauen können, spinnt Ideen. Aber es gibt keinen konkreten Termin. Das gefällt mir nicht, aber es hilft nichts. Ich spüre sehr genau, wenn man drängt, einen Termin zu fixieren, dann ziehen sich die Menschen wieder in ihr Schneckenhaus zurück. Das Thema Internet ist mit diffusen Ängsten belegt und wenn man da zu forsch wird, dann verschreckt man diejenigen, die sich gerade getrauen wollten und das wollen wir ja schließlich auch nicht.
Gespräche gibt es zahlreiche und Ideen auch, zum Beispiel sind wir eingeladen in einen kleinen Laden im Tal, in eine Konditorei, zum Pensionistenverband, zu einer Bank und zu einer jungen politischen Partei. Ein Ort hat einen Postwurf vorbereitet, um zum Projekt einzuladen… Aber eben ohne konkreten Termin.
Und wir haben einige Leute, die eine Einzelstunde haben möchten, aber bei einigen scheitert es am Termin und bei anderem an der Ausrüstung.
Wir müssen Geduld haben!