Live-Übertragung durch Ghost Girls

Das neunköpfige Reporterinnen-Team “Ghost Girls” hat die Premiere von dem Musical “Hurra, jetzt sind die Geister los” erfolgreich über die Bühne gebracht. Es gab Moderatorinnen, die bis der Vorhang geöffnet wurde, das Publikum unterhalten haben.

Andere haben Interviewpartner gesucht und vor die Kamera gebracht. Zwei Ghost Girls haben Kamera und Computer für die Übertragung betreut und zwei weitere haben live mit den Zuschauern kommuniziert.

Die gesamte Übertragung wurde dabei von den Schülerinnen abgewickelt. Wir waren im Hintergrund dabei um Hilfestellung zu geben. Kameraführung und Leitungsüberprüfung wurden während der gesamten Übertragung abwechselnd von zwei Ghost Girls übernommen. Im Live-Chat in der Gerätekammer (hier bekommt das Wort “Chatroom” eine besondere Bedeutung) wurde in vier verschiedenen Sprachen mit den Zusehern kommuniziert: Deutsch, Englisch, Italienisch und Kärntnerisch.

Die Moderatorinnen waren vorher in der Maske und für alle Ghost Girls gab es Namensschilder, damit sie als Reporterinnen erkennbar waren.

Insgesamt haben alle Beteiligten diese Übertragung sehr souverän abgewickelt.

Lehrer der Hauptschule Gmünd lernen facebook kennen

Im Rahmen einer schulinternen Fortbildung (SCHILF) haben 25 Lehrerinnen und Lehrer der Hauptschule Gmünd, facebook kennen gelernt. Wir haben über Nutzen und Risiken diskutiert und ausführlich über den Anmeldevorgang, die Privatspähreneinstellungen, den Umgang mit eigenen Daten und Informationen sowie Werbung auf der Plattform gesprochen. Zum Schluss haben sich die Lehrpersonen noch den schuleigenen Blog der Ghost Girls angeschaut.

Zwischendurch gab es sehr angeregte Diskussionen, über das Thema Medienkompetenz und ob es nicht sinnvoll wäre, die Kinder schon im Kindergarten an das Thema heranzuführen. Auch wurde angeführt, dass dies Aufgabe der Eltern sei. Eine Lehrerin meinte, die Kinder und Jugendlichen würden eher uns als externen Experten glauben, als den Lehrern.

Auf jeden Fall haben alle einen Einblick bekommen, wie so ein soziales Netzwerk funktioniert und wo die Risiken liegen und dass man die Risiken minimieren kann.

Die Senioren von Gmünd surfen

Die Seniorengruppe vom Pensionistenverband traf sich auf der Alten Burg in Gmünd zum Surfen. Der Seniorenverband wurde auf der Seite der Stadt Gmünd gesucht, einige versuchten eine Vorteilscard der ÖBB zu erhalten, man meldete sich zu stay friends an, facebook wurde erkundet, die Möglichkeit Nachrichten am Computer zu schauen wurde ausprobiert, Songtexte wurden gesucht und vieles mehr.

Dabei zeigten sich die üblichen Probleme: Die Adresszeile wird als solche nicht wahrgenommen. Eine Seite aufrufen oder bei Google suchen wird verwechselt. Der Scrollbalken wird übersehen und man meint, man hat die gesuchte Information nicht gefunden. Man klickt versehentlich irgendwohin und verliert die Orientierung. Nach einer Google-Suche und einem angeklickten Link findet man nicht mehr zur Suche zurück, uvm.

Wir haben vier weitere Termine festgelegt und wollen beim nächsten Mal nicht nur alleine am Laptop surfen sondern gewisse Sachen auch gemeinsam am Beamer anschauen.

Die Ghost Girls bereiten sich auf das große Finale vor

Für die Ghost Girls wird es jetzt so richtig spannend. Ende des Monats stehen die Aufführungen des Musicals an und damit auch die Live-Übertragung im Internet. Nachdem sie vor den Osterferien gegoogelt haben, wie man eine PM schreibt, um dann anschließend eine zu verfassen PMghostgirls1, haben sie auch noch einen Flyer entworfen, um auf ihren Blog und die Live-Übertragung aufmerksam zu machen.

Nun besuchen sie wieder fleißig die Proben und bloggen darüber

Osterpause vorbei

Nachdem es über Ostern etwas ruhiger war, ging es dann aber fleißig weiter. In den Osterferien hatte ich wieder eine Schulung am heimischen PC. Diesmal wieder eine Erwachsene und zwei Kinder. Auch hier ging es um sicheres und kindgerechtes Surfen, facebook und co. und Google. Das System, dass jeder, der in den Genuss einer Stunde kam, eine weitere Person benennen muss, funktioniert.

Drei Generationen am Computer

Wir waren zu einer weiteren Mentorstunde am heimischen PC geladen. Die Mutter hatte zum 60. Geburtstag einen Computer geschenkt bekommen und wollte nun damit ins Internet. Und die Enkeltöchter sollten ein wenig an die Hand genommen werden, um sich nicht im world wide web zu verlieren. Eingeladen hatte die Tochter.

Zunächst war da Geburtstagskind dran. Schon nach kurzer Zeit kam auch ihr Mann schauen und setzte sich dazu. Und natürlich war die Tochter auch zugegen und hat uns über die Schulter geschaut. Zunächst haben wir uns um E-Mails gekümmert und auf erhaltene Mails geantwortet. Dann haben wir selber eine verfasst und eine E-Mail aus dem Junkordner gerettet. Wir haben einige Funktionen geklärt wie “anworten” “allen antworten” und “weiterleiten”. Ich musste auch die Tastatur erklären mit Löschtaste, Leertaste, Umschalttaste und Sonderzeichen wie @.  Sehr interessiert wurde die Information über das “bcc-Feld” aufgenommen. Anschließend haben wir uns die Gemeindeseite angeschaut und die Ergebnisse und Bilder vom Gemeindeschitag gesucht. Danach wurden die verschiedenen Funktionen von “So Isses” geklärt und dann war die Stunde auch schon um.

Die ersten Schritte sind wirklich sehr schwer. Jeder uns geläufige Begriff muss erklärt werden (Link, Broser, Tab, Fenster, scrollen, Scrollbalken, rechtsklick usw.) Dabei ist es mühsam, deutsche Begriffe dafür zu finden. Der Umgang mit der Maus ist noch schwierig (wo genau muss ich hinzielen, wann kann ich klicken?) und die Adresszeile im Browser ist ein Buch mit sieben Siegeln.

Wir haben vereinbart, dass wir uns nach drei bis vier Wochen noch einmal treffen und weiter schauen.

Dann kamen Tochter und Enkelinnen an die Reihe. Mit den Kindern haben wir gemeinsam überlegt, wie man sich auf facebook verhalten soll, was man schreiben kann und welche Bilder man hochlädt. Ich habe die Privateinstellungen bei facebook erklärt und wir haben über Apps und Spiele geredet. Danach haben wir uns eventshooters angeschaut. Wir haben Fragen an google gestellt, wie “warum bekommen Enten keine kalten Füße?”. Schließlich haben wir Englischübungen gesucht und spielerisch Englische Vokabeln gelernt. Wir haben uns gemeinsam den Blog der Ghost Girls angeschaut und am Ende haben wir über das Herunterladen von Bildern gesprochen und bei google den Fall “Marions Kochbuch” als mahnendes Beispiel angeschaut.

Mit der Mutter haben wir uns “So Isses” angeschaut die neue Möglichkeit besprochen, selber Fotos hochladen zu können und haben einige Videos bei youtube betrachtet.

Die Seniorenrunde in Gmünd

Vom Seniorenverband Gmünd in Kärnten fanden sich 7 Interessierte ein zu unserem Vortrag über das Internet. Vorab haben wir die vier Frauen und drei Männer gefragt, warum sie bisher nicht den Schritt an den Computer gewagt haben und was sie denn im Internet interessieren würde? Auch die, die es schon mal probiert haben, waren noch sekptisch. Wie so oft wurden als Hindernisse genannt: Angst vor Fallen und Betrug und zu wenig Ahnung von der Technik. Als Interessensgebiete wurden aufgeführt: Wissen (Lexikon), regionales, Zeitung lesen, Münzen, Wandern und Ausflüge, Urlaub, online banking.

Wir haben dann zunächst über die Ängste gerdet und draüber gesprochen, wie man den Hausverstand auch beim Surfen nutzen kann und auf was man achten soll, z.B. wenn ich Angaben zu meiner Person machen soll. Dann habe wir einige Seiten zusammen angeschaut und diverse Funktionen erklärt, wie Links, Bildergalerien usw. Wir waren auf Wikipedia, So Isses, google maps, google earth und bei google.

Die Gruppe war so begeistert von den vielen Möglichkeiten des Internets, dass sie sich jetzt mehr damit beschäftigen will. Einige müssen erst noch einen Computer kaufen und andere brauchen wahrscheinlich eine bessere Internetverbindung, damit das Surfen auch Spaß macht. Wir haben beschlossen uns regelmäßig zu Treffen, in einem Raum mit Internetverbindung und wollen dann gemeinsam Surfen. Das nächste Treffen ist aufgrund von Jahreshautpversammlung des Verbands und Ostern am 7. April. Dann werden wir schon aktiv am Computer das Internet durchstreifen.

Erste Artikel der Ghost Girls online

Wir haben es geschafft. Alle Ghost Girls haben einen eigenen Zugang zu ihrem Projektblog und haben gestern ihre ersten Artikel geschrieben und gelernt, wie man Bilder hinzufügt. Hier kann man lesen, wie das Projekt “Gruselmusical” sich entwickelt.

Momentan ist der Blog noch bei “So Isses” untergebracht, weil es mit dem schuleigenen Server Probleme gab. Da wir aber schon starten wollten, ist der Blog jetzt erst einmal temporär bei “So Isses” untergebracht und wird so bald wie möglich umziehen.

Die ersten Blogposts sind schon sehr vielversprechend. Ich glaube, wir werden von den Ghost Girls in den nächsten Wochen viel zu Lesen bekommen.

Weiterhin wollten die Ghost Girls ein eigenes Logo haben und Corinna hatte viele Entwürfe mitgebracht.

Die Entscheidung fiel einstimmig auf diesen Entwurf:

Es wird jetzt weiter ausgearbeitet und kommt dann auch auf den Blog.

So geht es mit dem Projekt weiter: In zwei Wochen treffen wir uns wieder im Computerraum und dann geht es darum, Videos online zu stellen! In der Zwischenzeit sollen die Ghost Girls weiter Text und Bilder über das Grusical posten.

Beim Faschingsfrühstück

Wir waren eingeladen mit unserem Projekt “Umaklickn” zum Faschingsfrühstück in Malta. Annie Dannler-Swatt betreibt dort eine Sozialkontakt-Tankstelle in einem Nahversorger-Laden. Annie meinte, dass die Leute beim Fasching vielleicht etwas lockerer wären und sich eher trauen würden, sich dem Internet zu nähern.

Wir haben also am Faschingssamstag dort unser Laptop aufgebaut. Es sind auch einige Leute gekommen. Der kleine Raum war wirklich bis auf den letzten Platz besetzt. Allerdings haben wir schnell gemerkt, dass die Leute zum Feiern gekommen sind und nicht zum Umaklickn.

Wir haben mehrmals darauf hingewiesen, dass man es mal probieren könnte, doch dann kam das Gegenargument “nicht hier vor den Anderen!”

Die Idee war gut, aber leider hat es nicht funktioniert.

Wir werden Annie einige Flyer vorbei bringen und sie im Laden auslegen. Vielleicht hat ja doch jemand Lust auf eine Einzelstunde am heimischen Computer.